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Die junga Wuidn
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Die jungen
Burschen und Deardl
Sie lassn's krachen. In jeder Beziehung.
Die Wiesn ist für sie Höhepunkt und Ausklang einer
harten Partysaison.
Die jungen Wilden sind eine bunte gemischte Truppe, ob Burschenverein,
Münchner Studenten, boarische Madl, Partyviecher mit
Drei-Buchstaben-Kennzeichen, da is ois dabei, was jung is
und feiern will.
Sie gehören zu den ausdauerndsten Wiesn-Besuchern,
profitieren oft von den Semesterferien und verbringen während
der Wiesn-Zeit fast ihre gesamte Freizeit zu Füssen
der Bavaria. |
Beste Tage
Grundsätzlich mögen sie's grammelt voll, laut
und lustig. Drum sind die jungen Wilden meistens am Abend
unterwegs und an den Wochenenden, wenn in den Zelten die
Post abgeht. Sie meiden lediglich den Dienstag (Familientag,
zu loamsiedert) und die früheren Tageszeiten, weil
da nix los is.
Anfahrt
Sie ham zwar auf der Wiesn nix anderes im Schädl, als
Party, aber sie lassen sich den Spass net von der Polizei
versauen und nehmen den MVV. So gscheit sans dann scho.
Ausgenommen natürlich die mit den Drei-Buchstaben-Kennzeichen,
aus dem Münchner Umland (besonders FFB), die sind gezwungen,
sich ins Verkehrschaos zu stürzen.
Outfit
A echte Augenweide sind die Burschenvereine mit ihren echten
Lederhosen und teilweise sogar mit Hirschfänger. Und
natürlich die feschen Mädels in kurzen Dirndln
und knackigen Lederhoserln. Die Münchner Jugend is
eh immer schick.
Schönheit
Es soll sie geben, die sich extra für die Wiesn auf
Dirndl-Figur trimmen und das ein oder andere Zusatz-Sonnenbad
nehmen, um in der Lederhosn net mit kaasigen Wadln aufzutauchen.
Aber die meisten haben das net nötig.
Festzelt
Des is doch kloar - Schottenhamel!
Hier ist die beste Stimmung, der höchste Flirtfaktor,
hier werden die Wiesn-Hits geboren, hier tanzt man auf den
Tischen. Der Schottenhamel ist DER Treffpunkt der jungen
Wilden. Ausserdem trifft man sie noch im Augustiner und
im Hofbräuzelt (hier aber nur die besonders Harten
)
Fahrgeschäfte
Wenn man von den absoluten Kampftrinkern unter ihnen absieht,
gehört das Fahren für die Jungen Wilden genauso
zum Wiesn-Besuch wie das Stemmen von Masskrügen. Sie
probiern gern die neuen Attraktionen aus, wie den Freifallturm
Power Tower 2 und das High-Tech-Karussell High Energy. (
und
a echter Mo is nur, wer dreimal hintereinander den Eurostar
fahrn ko, ohne dass eam in Magen umdraht.)
Flirten
Für die Jungen Wilden einer der Hauptgründe für
den Wiesn-Besuch. Die Wiesn ist das ideale Terrain für
einen Aufriss und wer da allein hoam geht, is selba schuid.
Abfahrt
Gestaltet sich manchmal problematisch, besonders für
die mit den Drei-Buchstaben-Kennzeichen
Wenn sie überhaupt
heimfahren, dann mit dem MVV, weil die Taxler einfach sündteuer
sind (man sieht allerdings manchmal Taxen, die bis unters
Dach mit einer Gruppe Junger Wilder vollgepackt sind - mei,
wenn ma sich's teilt, werd's glei vui billiger).
Nach der Wiesn
Wenn die Festzelte um 23.30 Uhr Sperrstunde haben, fängt
für die Münchner Jugend die Nacht erst an. Da
kommt die bunte Münchner Partyszene gerade recht.
Die Feiermeile entlang der Leopoldstrasse bietet jede Art
von Bars und kleineren Clubs. Zum Abfeiern zieht's die echten
Partyviecher in Locations wie Substanz, Garden, Backstage,
Muffathalle, Nachtwerk, Alabamagelände und Nachtgalerie.
Bei den Vorzeige-Läden P1, Pacha und Parkcafé
laufen die oft in bierseligen Horden auftretenden jungen
Wilden allerdings Gefahr an "aufblosenen" Schicki-Türstehern
zu scheitern
Bis zum Morgengrauen feiern lässt
sich's besonders gut in der Kultfabrik und aufm Optimolgelände.
Katerfrühstück
Wer nach einer ausgiebigen Wiesn-Nacht net zu schlafgrantig
oder draamhapert is, geht zum Katerfrühstück ins
Café Forum, ins Isarbräu, ins Zic-Zac oder ins
Zoozies (Frühstück bis 16.00 Uhr!). |
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