Traditionelle Wiesn Schausteller
Auch dieses Jahr gibt es wieder
einige neue Fahrgeschäfte auf der Wiesn. Immer höher,
schneller und weiter...
Zwischen all den High-Tech-Geschäften findet man kleine
Karusselle, die durch ihre geschnitzten Fassaden und ihren Charme
bestechen.
Hier einige Schaustellbetriebe, die teilweise schon seit 100
Jahren auf der Wiesn dabei sind und inzwischen Kult sind.
Altbayrisches Scherbenschießen
Freizeitrambos und Sportschützen können hier, wie
um die Jahrhundertwende üblich, auf Tonfiguren schießen.
Flohzirkus
Der Klassiker schlechthin. Winzige, dressierte Flöhe zeigen,
was sie alles drauf haben. Von Fußball spielen bis Schaukeln.
Und keine Angst, die Tierchen springen nicht auf Menschen.
Hau den Lukas
Vorwiegend für Kraftprotze und junge Burschen. Hier bekommt
jeder etwas für seinen Einsatz. Die, die es 3 Mal bis ganz
oben schaffen eine Rose für die Angebetete. Die andern
den Spott und die Häme des Publikums.
Hexenschaukel
Fast schon eine Rarität. Dieses Schaukelstück ist
eines der ältesten Attraktionen im Illusionsgeschäft.
Bereits 1894 kam die Hexenschaukel aus den USA nach Deutschland.
Einige wenige Exemplare sind noch auf Jahrmärkten unterwegs.
Irrgarten
Seit 1890 ein beliebter Spaß - nicht nur für Jung
und Alt. Beim Glasirrgarten kommen auch die Zuschauer auf ihre
Kosten. Wem das zu leicht ist, der geht vorher zwei Humpen leeren.
Krinoline
Für die G´miatlichen unter den Wiesenbesuchern. Ein
langsames Karussell, das sich mit leicht schaukelnden Bewegungen
um die eigene Achse dreht. Live-Blasmusik inklusive.
Riesenrad
Das Wahrzeichen der modernen Wiesn. Ein Erlebnis, besonders
für Familien mit Kindern. Auf 50 Meter Höhe hat man
einen wunderbaren Blick über das Oktoberfest und das angrenzende
München. Menschen mit Höhenangst sollten aber lieber
nicht unter den bis zu 500 Fahrgästen sein.
Russenrad
Lange hielt es den Rekord. Mit 12 Gondeln und 14 Metern Höhe
war es das grösste transportable Riesenrad Süddeutschlands.
Um 1960 wurde die "Russische Schaukel" von grösseren
Exemplaren abgelöst.
Schichtl
Das Münchner Original auf der Wiesn. Hier gibt es seit
1871 alles, was es nicht gibt. Hinrichtungen von Zuschauern,
Varieté und andere Kuriositäten. Also "auf
geht's beim Schichtl"!
Teufelsrad
Für alle, die es auf Teufel komm raus wissen wollen. Das
Ziel ist, sich so lang wie möglich auf einer rotierenden
Scheibe zu halten. Mitmachen können alle Besucher. Eine
Mords-Gaudi - auch zum Zuschauen!
Toboggan
Diese Riesenrutsche ist für die Zuschauer eigentlich spaßiger,
als für die Fahrgäste. Um nämlich den Holzturm
zu erklimmen, muss zunächst ein schnell laufendes Fließband
überwunden werden. Böse Zungen behaupten, dass manche
nur darauf warten, dass den stolpernden Dirndln die Röcke
hochfliegen...
"Colt Seavers" auf dem
Oktoberfest
Nicht ganz so alt, aber auch schon
seit Jahrzehnten auf der Wiesn daheim sind die folgenden zwei
PS-starken Stunt-Shows.
Pits Motorrad Steilwand
Seit 25 Jahren ist "Kamikaze-Pit" europaweit bekannt
als Steilwandfahrer. Auf verschiedenen Motorrädern und
Go-Karts zeigt er waghalsige Fahrten an der Steilwand. Da kann
man nur Hals und Beinbruch wünschen.
Bossele´s Hell Drivers
Für alle PS-Liebhaber und Stuntverrückten. Hier gibt's
vom 4-Wheel Bike über den Monstertruck bis hin zum LKW
auf zwei Rädern alles zu sehen, was man mit Diesel- und
Benzinboliden besser nicht anstellt. Don´t try this at
home! Und erst recht nicht auf der Heimfahrt nach dem Bierzeltbesuch!

|